Landurlaub

Da wir gestern, Mittwoch, immer noch keinen Platz in der Marina bekommen konnten machten wir uns in der Früh per Mietauto auf den Weg zum Vulkan Montagne Pelée im NW von Martinique. Die 85km entlang der Ostküste waren sehr kurzweilig, teilweise am Meer, durch kleinere und größere karabische Dörfer. Der Vulkan war dann leider Nebel umhüllt, und der Krater wäre nur durch einen zweistündigen Fußmarsch zu erreichen gewesen. Nach einer halben Stunde steil bergauf Wandern im Nebel kehrten wir um und schafften es gerade noch vor dem nächsten tropischen Regenguss zurück. Am Rückweg nach Le Marin kamen wir in Saint-Pierre vorbei, das bei einem Vulkanausbruch 1902 durch einen pyroklastischen Strom vollständig zerstört wurde. Von den rund 30.000 Einwohnern überlebte nur einer, nämlich ein im örtlichen Gefängnis Inhaftierter. Der Tag klang dann in der Bar „Kokoarum“ bei ein paar Caipirinhas zu viel aus.

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